Die Nutzung von erneuerbaren Energien und ihren Quellen vor Ort sowie die konsequente Anwendung energieeffizienter Gebäudestandards machen BaseLink zum Vorzeigeprojekt.

Das Wichtigste in Kürze:
• Erdwärmenutzung
• Zentrale Wärme-, Kälte- und Stromversorgung
• Photovoltaikanlagen
• Hochleistungsglasfasernetz

 

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Energieleitkonzept

Hinsichtlich eines zukunftsfähigen Energiekonzepts sind die Senkung des Energiebedarfs und dementsprechend auch des CO²-Ausstosses sowie der Einsatz erneuerbarer Energien von zentraler Bedeutung. Basierend auf dieser Leitidee sind die Grundsätze für die gemeinschaftliche Wärme-, Kälte- und Stromerzeugung abgeleitet.
• 100% erneuerbare Energie für die Grundlast
• Photovoltaikanlagen für die Stromversorgung auf allen Dächern
• Zertifizierte Energiestandards wie MINERGIE, DGNB, LEED oder BREEAM sind möglich

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Baselink

Erdwärmenutzung

Das Erdwärmesondensystem funktioniert wie eine grosse Batterie und kann in beide Richtungen betrieben werden: Nutzung für Heizzwecke im Winter und für Kühlzwecke im Sommer. Die Rückkühlung über das Erdwärmesondenfeld bewirkt eine Regeneration des Erdreiches. Dafür werden im Innern des Areals 220 Erdsonden bis in eine Tiefe von ca. 250 Metern abgeteuft.

Zentrale Energieversorgung

Wärme- und Kälteenergien werden gemeinsam in zentralen Anlagen aufbereitet und mit Verbundleitungen über das ganze Areal verteilt. Das Versorgungskonzept ist so ausgelegt, dass es in Etappen realisiert werden kann. Bei Baustart werden zwei Energiezentralen (dimensioniert für den Endausbauzustand) erstellt. In Etappen werden die Erdsondenfelder dazu realisiert. Um die Anlagen technisch und wirtschaftlich optimal auszulegen, werden zusätzlich Spitzenheizkessel eingesetzt, die mit erneuerbarem Biogas betrieben werden können. Gegenüber konventionellen Wärmeerzeugungsanlagen besitzen Erdwärmespeicher nicht nur ökologische sondern auch wirtschaftliche Vorteile. Im Hinblick auf die absehbare Energiepreisentwicklung wird sich die Wärmenutzung aus dem Boden positiv auf die Betriebskosten auswirken. Zudem dürfen Fördergelder und steuerliche Abgaben für CO² nicht ausser Acht gelassen werden.

Stromversorgung

Auf dem Areal sind Standorte für die Unterbringung von Mittelspannungstransformatoren (13 kV, resp. 20 kV auf 0,4 kV) vorgesehen, die nach Bedarf der einzelnen Etappen eingebaut werden. Dadurch kann die Transformation nah beim Verbraucher stattfinden, was die Versorgungssicherheit erhöht und Energieverluste mindert. Dank der zentralen Einbindung ins übergeordnete Stromnetz stehen starke Leistungsreserven zur Verfügung.

Glasfaser-Kommunikation

Wo Strom ist, sind Glasfasern meist nicht weit. Über die EBM Telecom AG, ein Unternehmen der Besonet/Quickline-Gruppe, besteht der Zugang zu einem Hochleistungs-Glasfasernetz mit den entsprechenden Rechenzentren und Provider-Angeboten im Hintergrund. Auf dem bestehenden Areal ist ein PoP (Point of Presence) untergebracht, der bereits Quartiere von Allschwil mit TV, Internet und Telefonie versorgt. Über diesen leistungsstarken Anschluss können die künftigen Kunden mit modernsten IT- und Kommunikationsdienstleistungen versorgt werden.

Photovoltaik

Photovoltaik

Auf dem Areal können im Endausbau bis zu 35’000 m2 Dachfläche entstehen. Diese Dachflächen sind Bestandteil des Energieversorgungskonzeptes und müssen mit Photovoltaikanlagen bebaut oder für ein Contracting zur Verfügung gestellt werden. Damit kann vor Ort eine Peak-Leistung von knapp 1,6 MW realisiert werden. Dies ermöglicht eine nutzbare Energiemenge von etwa 1’600’000 kWh, mit der über 350 Haushalte versorgt werden können.

Redundanz

Für Forschung, Entwicklung und Produktion im Hightech-Bereich sind redundante Systeme wesentlich. Die Wärme-, Kälte-, Strom- und IT-Versorgung auf dem Areal kann vollständig durch redundante Erschliessungen sichergestellt werden. Die EBM (Genossenschaft Elektra Birseck) und Partnerfirmen gewährleisten eine sichere Versorgung aus einer Hand.