Überlassen Sie die Energieversorgung einem kompetenten Partner. Optimieren Sie Ihre Investitionen und sparen Platz in Ihrem Gebäude. Nachhaltigkeit und Innovation zeichnen die gemeinschaftliche Arealversorgung aus.

Das Wichtigste in Kürze:
• Rund 225 Erdsonden auf
ca. 280 Meter Tiefe
• «Wärme-/ Kälte- Batterie»
im Erdreich
• Zentrale Energieversorgung
• Investition durch Contracting
Partner

Für das Gesamtareal werden zwei unterirdische Energiezentralen erstellt. Jede Zentrale verfügt über separate Wärme- und Kälteerzeuger. Quelle für beide Energien bilden die Erdsondenfelder. Diese bestehen im Endausbau aus sechs Teilfeldern mit insgesamt rund 220 Sonden auf je ca. 280 m Tiefe. Vier der Felder werden unter den Grünflächen und die restlichen zwei unter den Parkhäusern platziert. Über die Sonden kann im Winter mit den Wärmepumpen Wärme aus dem Erdreich gewonnen werden. Im Sommer kann die Abwärme (über freie Kühlung oder Kältemaschinen an die Sondenfelder) im Erdreich zurückgegeben werden. Der Untergrund des Areals funktioniert somit als riesige thermische Batterie.

Energiefluss

Der gesamte Wärme- und Kältebedarf kann durch die Erdsonden gedeckt werden. Je nach Kundenwunsch kann nachhaltig produzierter Ökostrom für die Wärmepumpen und Kältemaschinen Verwendet werden, um entsprechende Labels wie Minergie, etc. ausweisen zu können. Für allfällige Spitzen ist zur Sicherheit ein kondensierender Ölkessel vorgesehen.

Wichtig für die Funktionsfähigkeit der «thermischen Erdbatterie» ist ein ausgewogenes Verhältnis von Wärme- und Kältenutzung. Je nach Nutzungsbedarf kann ein Manko an Wärmeeintrag mittels thermischen Solaranlagen ausgeglichen werden. Umgekehrt kann ein Überschuss an Abwärme über konventionelle Rückkühler an die Umgebung abgeben werden. Die dazu erforderlichen Zusatzmassnahmen sind durch den Verursacher zu tragen.

Terminablauf

Die beiden Energieversorgungszentralen können unabhängig voneinander oder auch gleichzeitig realisiert werden, je nach Entwicklungsablauf des Gesamtareals. Anschliessend an den Bau der Energiezentralen und dem Rohbau der ersten Baufelder erfolgt im Grünbereich die Abteufung der Erdwärmesonden. Gleichzeitig werden die Energieanlagen eingebaut.

Somit kann, vor Abschluss des Gebäudeausbaus der ersten Etappe, Wärme für die Gebäudeaustrocknung bezogen werden. Bevor mit dem Bau der Parkhäuser begonnen wird, müssen die Erdsonden unter dem Gebäude realisiert werden. Die Erdsonden in den Grünräumen B und C werden zu einem späteren Zeitpunkt, je nach Energiebedarf realisiert und an die Zentralen angeschlossen.